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Liebe Leserinnen und Leser,
da die Kommentarspalte mit mittlerweilen 74! Kommentaren etwas unübersichtlich geworden ist, eröffne ich mit dem letzten Kommentar, den mir Florian per Mail zugesandt hat, hier einen neuen Artikel:
Oh, ich werde vermißt - das ist ja nett. Ich bin mittlerweile natürlich bei Capriccio zu finden, wo ich meinen Beethoven-Thread fortsetzte und auch dies uns das über Schumann schreibe und schreiben werde (und, lieber Frank: auch plane ich nach wie vor einen Thread über Schumanns Sterben, habe bislang aber noch nicht die Zeit dazu gefunden).
Zu meinem Rauswurf folgendes: ich hatte, nachdem A.S. den Thread über Ullis und Matthias/Lullist Austritt gelöscht hatte, eingefordert diese Zensurmaßnahme zu unterlassen, und eine Zensur war es ja wohl. Daraufhin wurde ich von A.S. gesperrt, ich konnte also keine Beiträge mehr verfassen. Ich schrieb A.S. eine Mail, in der ich ihn aufforderte, dies rückgängig zu machen. Er antwortete, dass das erst möglich sei, wenn ich ihm versichern würde, niemals wieder Zensurmaßnahmen o.ä. zu bemängeln, er verlangte also von mir im Tamino-Forum auf immer den Mund zu halten. Das lehnte ich ab, daraufhin blieb mein Account gesperrt.
Am Rande: es wundert mich, lieber Thomas, dass du, informiert über all diese Vorgänge wie kaum ein anderer, noch immer Mitglied bei Tamino bist, es wundert mich wirklich. Aber, um Mißverständnisse zu vermeiden, ich will niemanden dazu animieren Tamino zu verlassen. Und ich finde es auch ernsthaft traurig, dass immer mehr Tamino-Mitglieder austreten oder zumindest nicht mehr schreiben. Es sind dort mittlerweile ja kaum noch mehr als 30-40 Leute aktiv (wenn es hochkommt) - und sicher nicht die Interessantesten. Mittlerweile scheint mir Tamino ein recht laues Opernforum geworden zu sein. Nun gut, das war abzusehen.
Herzliche grüße Florian
15.2.2010 bei 14:13
Ach, Florian, damit schließt Du Dich doch bloß der langen Reihe der Wichtigtuer an, die ein Klassikforum mit dem heiklen Feld der Politik verwechseln. Warum nicht gleich: “Geben Sie Gedankenfreiheit, Sire!”?
Ebenso wie Alfred Schmidt besser gelassen reagierte und sich z.B. für Aktivitäten von Tamino-Mitgliedern in anderen Foren konsequent nicht interessierte, sollte man seine übergriffigen Ansprüche und albernen “Strafmaßnahmen” einfach ignorieren.
Der fehlende Rang bzw. der Hinweis “nicht mehr dabei” in zahlreichen User-Profilen sagen doch schon genug aus.
16.2.2010 bei 15:43
Ich wüßte nicht, was es mit Wichtigtuerei zu tun hätte, wenn man sich gegen Zensur ausspricht, und wenn man, wenn dieser Forderung nicht entsprochen wird, die Konsequenzen zieht.
16.2.2010 bei 21:39
Genau so sehe ich die Dinge auch, Florian! - Es ist so, wie im realen Leben: Ich kann doch nicht mir Leute zu Fachgesprächen über Musik und Kultur einladen, aber verhindern wollen, dass die Gäste miteinander auch private Gespräche führen und Adressen austauschen! - Das ist nicht normal! - Sozial verfehlt!
Ich habe mich darauf eingelassen, weil die virtuelle Welt mir noch recht neu war. Im realen Leben würde/werde ich auf solch eine Einladung gerne verzichten!
Nun schreibe ich im Wagnerforum (nicht unter Melisma) und bin froh, freien Zutritt zur Mitgliederliste zu haben und private Kontakte knüpfen zu können wann und wie ich möchte! - Na also! Geht doch! - Alles Andere ist verkrampft und zum Scheitern verurteilt!
Melisma
17.2.2010 bei 00:08
“Es ist so, wie im realen Leben: Ich kann doch nicht mir Leute zu Fachgesprächen über Musik und Kultur einladen, aber verhindern wollen, dass die Gäste miteinander auch private Gespräche führen und Adressen austauschen! - Das ist nicht normal! - Sozial verfehlt!”
Das sehe ich doch auch so. Man sollte sich das nicht bieten lassen. Aber “Zensur” halte ich in dem Zusammenhang für zu hoch gegriffen.
Von “Zensur” kann man m.E. nur sprechen, wenn es sich um staatliche Eingriffe handelt. Man könnte z.B. darüber diskutieren, ob Altersbeschränkungen Zensur und deshalb abzulehnen sind.
17.2.2010 bei 01:18
Nun ja, in der Schule spricht man auch von “Zensur”. -
Ob sie nun staatlich ist oder privat. -
Keiner darf Schmidt jedenfalls widersprechen, sonst fliegt er raus aus seinem Forum! - Und es gelingt ihm auch, viele seiner Foristen gefügig zu machen! - Ist ja klar, wenn er am Telefon seinen Neulingen immer wieder einflößt, dass sein Forum mit Abstand das BESTE im deutschsprachigen Raum ist, dann muss es ja auch etwas Besonderes sein! - Die anderen Klassikforen stehen dem österreichischen Forum qualitativ in NICHTS nach, allenfalls quantitativ!
Melisma
17.2.2010 bei 14:48
“Keiner darf Schmidt jedenfalls widersprechen, sonst fliegt er raus aus seinem Forum!”
Das stimmt, so pauschal jedenfalls, nicht. Bei den inhaltlichen Diskussionen toleriert Schmidt durchaus auch Meinungen die seinen konservativen Auffassungen entgegenstehen.
Der Widerspruch wird von Schmidt aber vor allem in Bezug auf die Forumspolitik nicht geduldet. Ein Stück weit kann ich es nachvollziehen, wenn er sich Sorgen um das Ansehen seines Forums macht.
Erschütternd allerdings, dass er sich offenbar selbst am Zuverlässigsten schadet. Wenn selbst Ulli und der Lullist gehen, die ja nach dem großen Exodus im letzten Frühling noch geblieben waren, sollte er seine “Forenstrategie” mal überdenken.
17.2.2010 bei 20:25
Natürlch meinte ich das Widersprechen nur in Bezug auf seine Forenstrategie, nicht auf die Musik, Kunst, Kultur! -
Ich sagte ja schon verschiedene Male, dass das österreichische Forum eine Schatztruhe ist, ebenso auch das deutsche Capriccio-Forum mit seinen guten Beiträgen! - “Schuld” an der guten Qualität der Beiträge sind aber - im Großen und Ganzen - die Foristen, nicht die Betreiber! -
Melisma