Archiv der Kategorie Aus der Klasssikforenszene

Selbstbespiegelung reloaded

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

die Zeiten der öffentlichen Selbsbespiegelungsthreads” haben offensichtlich ein Ende gefunden; sich selbst zu hinterfragen findet nunmehr in der Hauptsache in internen Bereichen der verbliebenen Internetforen statt. Wofür bis vor kurzem noch das Forum der Klassikakzente gerade gut war, nämlich eine Plattform für die interforianischen Nicklichkeiten zur Verfügung zu stellen, diese Funktion hat anscheinend nun die Wiener Zeitung übernommen.Es gibt, so hat es den Anschein, keinen anderen Artikel in der WZ, der so häufig und von so vielen unterschiedlichen Lesern kommentiert worden ist, wie der Artikel von Edwin Baumgartner über den Tamino-Exodus (Link).

Für einen unbedarften Außenstehenden ist so viel Thermik schwer nachvollziehbar. Hier geht es es doch nicht um Weltpolitik, um den Untergang der Menschheit oder um eine bevorstehende Naturkatastrophe? Nein, es geht um einen Themenbereich, der in unserer Gesellschaft doch eher eine Randerscheinung ist, nämlich die so bezeichnete “klassische Musik”!

Was steckt also dahinter, daß dieses Interessenbegiet die Gemüter immer wieder so aufheizt? Warum herrscht in dieser Szene so viel Eitelkeit? Wer sind eigentlich die Menschen, die sich in diesen Grüppchen immer wieder inszenieren? Gehört der echte Musikliebhaber nicht eigentlich in den Konzertsaal, ins Opernhaus oder vor die heimische Stereonlage?

Eine gewagte These: Es geht gar nicht um die Musik. Musik ist nur das Vehikel der Selbstpräsentation. Die Musik wird instrumentalisiert, um sich selbst in Szene zu setzen. Kein anderer Themenbereich eignet nämlich so gut, wie Musik. Außer einer Partitur, die aber nichts weiter ist als ein “Leitfaden”, gibt es nämlich nichts greifbares in der Musik. Jeder Dirigent und jedes Orchester lassen doch bei jedem Konzert und bei jeder Studioaufnahme ein neues Werk entstehen. Erlaubt ist, was gefällt. Und genauso verhält es sich doch mit dem Schreiben über Musik. Kaum etwas ist greifbar und wirklich nachvollziehbar, und somit immer subejktiv. Man kann einen Komponisten und sein Werk mögen, aber es wird immer Einspielungen geben, die keinen Gefallen finde, die auf Ablehnung stoßen. Worüber reden wir also? Worüber schreiben wir?

Versuchen wir noch einmal, den Typus “Klassikforenschreiber” etwas näher unter die Lupe zu nehmen (n.b.: dieser Artikel betrifft nur Klassikforenschreiber männlichen Geschlechts, weibliche Teilnehmerinnen fühlen sich bitte nicht angesprochen!):

Typ 1:

Der Mitfünfziger, der es im echten Leben nicht schafft, mit anderen Menschen in sozialen Kontakt zu kommen. Er ist unverheiratet, vielleicht sogar homosexuell, und lebt noch bei seiner (meist kranken) Mutter. Er gibt vor, eloquent und generalgebildet zu sein, seine Beiträge verraten aber zwischen den Zeilen, daß es sich um einer eher unsicheren Typ handelt.

Typ 2:

Der hochintellektuelle Typ, er kennt sich in allen Bereichen der Hochkultur aus. Meistens schreibt er unter seinem Realnamen. Er kann zu jedem Thema etwas beitragen, ist integer und läßt auch andere Meinungen zu. Er ist tolerant, weiss aber, daß er im Recht ist.

Typ 3:

Der ewige Student; oft auf Krawall gebürstet. Er beginnt fast jeden Satz mit:

“Ich möchte auf keinen Fall persönlich werden, aber XY  ist ein Spaltpilz. Ich möchte auch niemanden verdächtigen, aber ich glaube, daß ZY hier private Informationen weitergibt”

Typ 4:

Der sensible (ausübende) Musiker. Ist permanent beleidigt, fühlt sich zu wenig beachtet, bekommt zu wenig Applaus. Privat mit Sicherheit ein netter Typ.

Typ 5:

Der Musikwissenschaftler; argumentiert alles aus der Partitur heraus, geht (fast allen) mit seiner Besserwisserei auf den Senkel. Verlangt, daß Kritiken “richtiggestellt” werden. Alles, was nicht seinem Dogma entspricht, ist gekauft oder falsch. Das ist der Typ, mit dem man wahnsinnig gerne Abends weggeht, weil er an allem und jedem etwas zu meckern hat; sei es das Mischungsverhältnis im Drink oder die Würzung des Essens. Die Krönung ist dann meistens noch, daß er keine müde Mark auf der Tasche hat, um seinen so geschmähten Deckel zu zahlen.Meistens auch schwul (ohne Wertung, ich habe nichts gegen Schwule).

Typ 6:

Der “Macher” - hat von Musik überhaupt keine Ahnung, besitzt aber die umfangreichste CD-Sammlung und die hochwertigste HiFi-Anlage. Er möchte nur “dazugehören”, und kauft sich deshalb seine Beiträge bei professionellen Autoren, um nicht aufzufallen. Er ist ein sympathischer Draufgänger.

Das sind nur die “Antitypen”, mit Sicherheit finden sich auch hier und dort wirklich sympathische Charaktere, denen es tatsächlich um die Musik oder um die Horizonterweiterung geht. Aber diesen Typus findet man eher selten.

Was soll jetzt dieser Artikel? Es ist in jedem Fall begrüßenswert, daß es solche “Foren” gibt, egal wie man das Kind nun nennt. Klassikforum, Kulturforum, Forum für Lebenskunst, Mozartfreunde, Wagnerforum und und und.

Wir werden dort immer die gleichen Typen treffen, es wird überall, wo mehr als 20 Mitglieder, von denen 15 in eine der oben beschriebenen Typenklassen gehören, regelmäßig knallen. Das ist ja nicht weiter schlimm, wenn dabei nicht das eigentliche Thema auf der Strecke bliebe:

Die Musik.

Capriccio 5.09 - Erlkönig abgeschossen

Liebe Leser,

soeben ist es uns gelungen, erste Fotos des wahrscheinlich im Juni 2009 in Serie gehenden Modells “Capriccio-Kulturforum“  auf dem Schwarzmarkt zu ergattern. Das Modell stellt eine echte Alternative zum bisherigen Marktführer in der Kategorie “Klassikforum” dar.

Technische Daten:

0 auf 169 User in 16 Tagen

Tankinhalt: 311 Themen

Verbrauch: 5.790 Beiträge / 311 Themen

Motor: Demokratie

Plattform: eingetragener Verein

Boardsoftware: WoltLab Burning Board 3.0.9

und hier das erste Foto dieses  Spitzenmodells; an einigen Stellen ist es noch verfremdet, aber die Konturen und das Profil sind schon deutlich zu erkennen:

Erlkönig Capriccio

Hierzu ein Kommentar von Edwin Baumgartner, der seine persönliche Meinung wiedergibt:

Es gibt ein neues Diskussionsforum für klassische Musik?
Noch eines?

Ja. Und das ist gut so.

Sein Name ist Capriccio, zu erreichen ist es unter http://www.capriccio-kulturforum.de

Kaum studiert der aufmerksame Besucher, fällt ihm auf:

Da kennen sich viele untereinander offenbar aus einem andren Forum. Der Besucher mag nun rätseln, was da los gewesen sein mag.
Also lösen wir das Rätsel gleich: Capriccio ist eine Gründung von Musikbegeisterten, die es unmöglich fanden, sich im Klassikforum Tamino weiterhin wohl zu fühlen.
Das hatte seine Gründe, und die Gründe haben einen Namen: Alfred Schmidt.

Der Wiener Forenbetreiber sah es nicht gerne, wenn über die braune Vergangenheit seiner Lieblingsdirigenten Herbert von Karajan und Karl Böhm diskutiert wurde. Er sah es generell nicht gerne, wenn über braune Vergangenheiten diskutiert wurde. Lieber startete er Threads mit dem einzigen Ziel, das Forum und sich selbst beweihräuchern zu lassen.

Er fühlte sich als Kapitän auf einem Schiff. Auf einem Schlachtschiff, wohlgemerkt. Denn sein martialisches Vokabular hätte durchaus in die Armeen der jüngeren Vergangenheit gepasst, die heutigen sind da schon zu demokratisch.
Da bemühte Schmidt ein Vokabular, in dem es Wörter wie „Feindforen“ gab – was alle Klassikforen waren außer Tamino. Und überhaupt entfesselte Schmidt eine Rhetorik, die auch einem Napoleon gut zu Gesicht gestanden wäre:
„Meine Anhänger jedoch folgten mir“
und
„Ich beschließe das Forum totzuschweigen und auszuhungern“
war da zu lesen.
Ganz dick aber kam es, wenn Schmidt einen „Feind“ ortete:
„allein mein angeborenesd Misstrauen macht dies unmögklich - ich sehe einen TODFEIND in ihm.[…]Heute nachmittag fan die “Hinrichtung” der Nuitzers XXXXXX satatt“, konnte man da beispielsweise lesen, und ausnahmsweise habe ich Schmidts originelle Orthographie nicht stillschweigend korrigiert.
Man konnte auch lesen: „Selbst wenn XXXXXX - was sowieso nicht zu erwarten ist sein Forum aufgeben würde - Ich würde ihm nie wieder vertrauen -ich mag ihn nicht ja ich verabscheue ihn sogar“. Und einmal teilte Schmidt auch die Maximen seiner Aussöhnungspolitik mit: “Ich bin nachtragend bis über den Tod
hinaus und das Wort ‚Versöhnung‘ existiert in meinem Sprachschatz nicht.”

Das alles nahm man hin, weil einige wirklich kompetente Diskussionspartner an Tamino teilnahmen, die man schlicht und einfach nicht verlieren wollte.
Gerade die jedoch sorgten dafür, dass das von Schmidt als Bollwerk gegen die Moderne gedachte Forum immer Moderner wurde, die kompetentesten Beiträge über das Regietheater hatte, Neue Musik analytisch beleuchtete und in den großen kulturellen Zusammenhängen verortete und die falschen Künstler-Popanze der Vergangenheit mitunter recht unsanft, aber immer noch argumentativ hochwertig, vom Sockel stieß.

Zeit für einen Befreiungsschlag, fand Schmidt. Und feuerte ein weibliches Mitglied, das die Frechheit gehabt hatte, ihm zu widersprechen und demokratischen Umgang mit Mitgliedern einzumahnen. Dass diese Mitdiskutantin einen vollendet höflichen Umgangston pflegte und obendrein in Sachen Liedgesang und französische Vokalmusik einzigartige Fachkompetenz besaß, kümmerte den gekränkten Forenbetreiber nicht einmal dann, als sich die Mehrheit der von ihm ernannten Mit-Moderatoren gegen den Ausschluß aussprach.
Demokratie ist, was Schmidt als solche bezeichnet.

Dass eine Solidarisierungswelle einsetzen würde, war Schmidt klar. Wie breit diese ausfallen würde, dürfte er jedoch unterschätzt haben. Tamino verlor binnen kürzester Zeit über 50 seiner wesentlichsten Mitglieder – nämlich, bis auf an einer Hand abzählbare Ausnahmen, all jene, die das hohe Niveau und die Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem sicherten.

Und genau diese Abtrünnigen fanden sich nun also zu Capriccio zusammen. So gibt es etwa demokratische Strukturen mit einem Verein als Träger, dem man freiwillig beitreten kann, wenn man beispielsweise an den Wahlen der Moderatoren teilnehmen will. Es besteht allerdings, möchte man nur mitdiskutieren, keinerlei Verpflichtung, dem Verein anzugehören.

Das wahrscheinlich wichtigste Projekt von Capriccio ist eine Sammlung von Namen und Kurzbiografien all jener Komponisten, Sänger und Musiker, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Darin drückt sich, neben dem Bewahren der Erinnerung, der man sich seitens Capriccio verpflichtet fühlt, die klare antifaschistische Basis des Forums aus.

Die Mundpropaganda war übrigens so stark, dass schon während des nicht-öffentlichen Testbetriebs durchschnittlich vier neue Anmeldungen täglich zu verzeichnen waren.

Sicherlich kocht Capriccio auch nur mit Wasser – aber es könnte sein, dass dieses Wasser einfach von besonderer Qualität ist.

hattu puppe nasebeisst - auto wolltu stehlen….

oder die seltsamen Wandlungen des Alfred Obama…. Original: http://www.tamino-klassikforum.at/thread.php?threadid=10546 )

und hier kommen die monatlichen Charts der lesenswerten Kommentare aus dem “Forum der Superlative” in dem auf “allerhöchstem Niveau” kommuniziert wird:

A.S.: YES WE CAN!FGB: Danke , dass Du , lieber Alfred , dies e Antegung mit ” Yes WE do ” augegriffen ahst . Wir hoffen , dass dies ein Thread wird , in dem völlig unverkrampft ( Verkrampfte gibts eh zuviele - woanders ! ) über Musik , Klurur im allgemeinen , Bildung zwanglos und aus eigener Erfahrung miteinander gesprochen bzw. geschrieben werden kann .FGB: Und ein Notenbeispiel frauf und die web - AdresseA.S.: Nach drei oder 4 mal Wschen wird dieser Teil spröde, imnd brüchig, und die Farben bleichen aus.FGB: Diese heuteher Durchschnittsgrössen gibt es auf jeden Fall zu bestellenFGB: Die Lebendigkeit in einem Musikforum hängt nicht primär von der Startquantität und unqualifizierten Angriffen aus .rolo: darf ich hier mal gerade posten, was ich gerade höre?FGB: …Dies gilt auch für die hier im Tamino-Klassikforum herrschende Auffassung der liberalen geistig fundierten Diskussionenteleton: Solti muss drauf`, und die Decca!FGB: Der Maestro ist ledier aus heutiger Sicht so früh verstorben , dass ihnhier im Forum kaum jemand im Konzert oder in der Oper erlebt habendürfte . Seit Jean Martinon ( im Konzert und auf - damals LPs - habe ich Debussy so anlytisch scharf , so leichtend nicht gehört .Norbert: 13:11 - 24:15 - 21:23 - 19:25 - der ist flott unterwegs. Mehr sage ich dazu nicht.ken bohrs: Da hatte wohl jemand wieder einmal keine Partitur zur Hand … Keine Ahnung … Das sagt aber nichts über die Tempi und Tempiverhältnisse. Im Übrigen ziehe ich mich aus dieser Diskussion zurück. Weiterhin viel Spaß. Meine Güte — was für eine Wortklauberei — was mich wieder einmal zu dem Schluß kommen läßt, meine Internet-Aktivitäten noch drastischer zu beschneiden …FGB: für mich bleibt Prof. Theoro Heuss die wahrscheinlich prägenste Persönlichkeit in Deutschland bis heuteN.N.: Im Sinne seiner [FGBs] Patioenten ann man wirklich nur hoffen, daß er Pathologe ist….A.S.: Vielleicht finden wir MEHRERE “bsete” Violettas - wer weiß ??Harry Gral: Aber nur, wenn es in deutscher Sprache gedruckt ist!Hubert Hahn: Genau!!Loge: mir ist langweilig, seit der Baumgartner fort ist….Tom Pappe: nimmst Du es auch mit mir auf?A.S.: NOCULT! YES, WE CAN!!Dem Erscheinen des Tomiano-Tee-Shörts wird mit Spannung entgegengesehen.Hoffentlich kommt nicht so etwas dabei heraus:

priceless

Kleines Tamino-Lexikon

Liebe Leser,

hier kommen (natürlich komprimiert und völlig aus dem Zusammenhang gerissen) ein paar Zitate des Tamino-Administrators. Wer sich also in Zukunft dort registrieren möchte, hat hier schon einmal die Gelegenheit, fleissig zu üben.

Wie nämlich der Redaktion zugespielt wurde, hat sich Alfred Schmidt entschlossen, bei der telefonischen Registrierung auch das notwendige Vokabular beim designierten Neumitglied abzufragen.

Die Schlüsselwörter sind noch einmal extra durch die Redaktion markiert, einfach schön auswendig lernen, und beim netten Telefonat mit Alf  das ein oder andere Wort aus dieser Liste fallen lassen, dann steht einer Registrierung nichts mehr im Wege.:

 ZITAT:

Ich möchte nicht, daß jemand bei der Konkurrenz schreibt - sollte das der Fall sein, weiß jeder im Forum wie ich reagiere…..[…]Derzeit versucht Herr XXXXXX, unser Mitglied XXXXXXXXXX  zum Schreiben ihn seinem Forum zu bewegen…….
Ich meinte, totschweigen wäre der bessere Weg.
Herr XXXXXX weiß, daß das meine Taktik ist, und deshalb hat er sich den Trick mit XXXXXX einfallen lassen.
Aber er irrt. Das was er damit erreichen wollte hat er mit ziemlicher Sicherheit nun für immer verspielt.[…]Es gibt eine Art von Bekanntheit, welche gesellschaftlich tödlich sein kann.
Man grüßt den Betreffenden (oder auch nicht) , versucht aber schon wenn man ihn von weitem sieht, die Straßenseite zu wechseln wenn man ihn sieht - nur um nicht grüßen zu müssen.[…]Ich habe schon in verschiedenen Foren gepostet - immer fanden sich Gleichgesinnte - die meisten sind mir von Forum zu Foruim gefolgt.
In dem Moment, wo ich das Forum verliess trat immer ein und derselbe Effekt ein - zunächst fanden sich dort alle ein, die sich durch mich beleidigt fühlten, oder denen meine Attitüde ein Dorn im Auge gewesen war. Meine Anhänger gjedoch folgten mir (größtenteils zumindest). Nach drei Monaten war dann der Spuk vorbei. - Das Forum dümpelte entweder vor sich hin oder lief schaumgebremst auf niedrigem Niveau weiter.[…]WENN ich den NAmen TAMINO “aufgäbe” (man beachte die Möglichkeitsform” - dann wäre er binnen 8 Wochen tot . Mausetot
Dafür würde ich sorgen.
Ich würde - im Falle des Falles - selbstverständlich einige Zeit ein Parallelforum betreiben - und Tamino erst dann töten - wenn Google sein Interesse auf das Neue Forum gerichtet hätte….
Es wären aber weitere Optionen denkbar.
Unsere PR Maschinerie - egal unter welchem Namen - wird ja durch eine Unzahl von Mitgliedern einerseits - und durch Verbindungen zu Leuiten aus der Klassikszene andrerseits - in Schuss gehalten.[…]Daß der Nutzer aber MICH beschuldigt hat, seine Identitität verletzt zu haben - und mir mit einer Klage gedroht hat - das war sein Todesurteil.[…]Ich entfernte daraufhin sowohl die gewünschte Textpassage - als auch hHerrn XXXXXX - was sich sehr
negativ auf den Verkauf seiner CDs auswirkte - er hatte keine Plattform mehr.[…]Ich beschliesse das Forum totozuschweigen und auszuhugern.
Niemand der mich je im Stich liess wird hier je wieder posten[…]XXXXXX versucht wirklich alles: Er hängt sich bei google mit bezahlten Anzeigen bei Tamino an. (Ich hätte ihm sagen können daß das nichts
bringt) Er spottet - Er lockt - er demütigt sich (aus meiner Sicht) indem er erklärt er würde gerne wieder zurückkehren. allein mein angeborenesd Misstrauen macht dies unmögklich - ich sehe einen TODFEIND in ihm.[…]Heute nachmittag fan die “Hinrichtung” der Nuitzers XXXXXX satatt - sein account wurde endgülti geelöscht. Das bedeutet, daß seine Beitrage dem Gemeinschaftskonto “Gast” zugordnet werden - sein Avatar erlischt.
Der Name kann NIE wieder im Forum benutzt werden - nicht mal wen ICH es wollte - Das sytem erkärt bei Neuanmeldung - “Nutzername existiert bereits oder ist verboten.” Er ist also tot.[…]Er kann FROH sein, daß ich das nicht im öffentlichen Teil poste, denn ich frage mich was seine Geschäftspartner wohl dächten, wenn sie
über seine Praktiken bescheid wüssten ….[…]Meine Gegner haben mich in dieser Hinsicht schon hunderte Male im Internet zitiert - und sogar verfälscht.
Die Ausdrücke “Todesurteil” bei “entfernung” oder “Solbstmord” bei Weggang eines Mitgliedes aus Foren sind glaube ich “Moderatorenslang” - und daher nicht überzubewerten.
Vernichtungsfeldzug” war nie einer geplant
Meine Strategie lautete “totschweigen

Mit der Nutzung eines auf Verwechslung ausgerichteten Forennamens hat er mir einen Schuss vor den Bug verpasst, der mich ZWINGT diese Strategie aufzugeben. Das war voll beabsichtigt.
Und nun bekommt er (ich sehe Tamino als “Schiff” ) eine “Breitseite” ab.
Aber natürlch auf MEINE Weise. Auch meine Breitseiten werden mit feiner Klinge gefochten - die Veröffentlichung der Korrespondenz - sie wird ihn ins Zwielicht setzen - zumindest.
Ich habe noch ein paar Karten im Talon und bin jederzeit bereit die auszuspielen - ein Skorpion eben……[…]Selbst wenn XXXXXX - was sowieso nicht zu erwarten ist sein Forum aufgeben würde - Ich würde ihm nie wieder vertrauen -ich mag ihn nicht ja ich verabscheue ihn sogar ……
Um im Seemannsdeutsch zu bleiben:
Gestern wurde das letzte Tau gekappt
der Point of no return ist überschritten[…]

ZITAT ENDE

Viel Spass beim üben und beim erlernen der notwendigen Vokabeln, die demnächst sogar die Telefonprüfung überflüssigf machen werden.

Tamino.ade ; die Party ist vorbei

Nach dem großen Exodus im Tamino-Klassikforum formiert sich die Welt der Liebhaberinnen und Liebhaber der klassischen Musik neu. Die Phase “Papageno”, das Zeltlager, welches zur Verarbeitung und Aufarbeitung des Gewesenen diente, ist mittlerweile verwaist, die aufgestaute negative Energie ist dort geblieben, und das ist auch gut so.

Seit dem 18.05. ist das neue Projekt Capriccio Kulturforum online,  mit dem gestrigen Tag hat es bereits die 100. Registrierung gegeben. In der Mitgliederliste finden sich auch Tamino-Geschädigte aus früheren Jahren, welche seither von der virtuellen Bildfläche verschwunden waren.

Man sieht aber auch Nicks des anderen Klassikforums , denn auch dort scheint man begriffen zu haben, daß Internetforen sich durchaus ergänzen können. Internet hat ja auch irgendwie mit Netz, Vernetzung zu tun.

Während das Capriccio-Forum in rasanter Geschwindigkeit wächst (Inhalte können derzeit nur von registrierten Mitgliedern eingesehen werden), macht sich der deutliche Einbruch bei den Postingzahlen im Tamino-Forum bereits jetzt bemerkbar. Als Außenstehender ist zu beobachten, daß der Foreninhaber Alfred Schmidt nun verstärkt wieder eigene Threads ins Leben ruft oder reaktiviert, letzteres insbesondere aus Bereichen, die seiner Meinung nach in der letzten Zeit wohl zu kurz gekommen sind (Karajan z.B.), daneben werden Alibi-Threads zu Mendelssohn geöffnet.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch ein Thread zur Emanzipation des weiblichen Geschlechts; oder so etwas Ähnliches. Aufrecht erhalten wird das ganze Dilemma zur Zeit (so zumindest die Sicht eines Außenstehenden) durch ein paar wackere Recken und Reckinnen, die nach wie vor Plattencover einstellen oder in unleserlichem Kauderwelsch sinnfreie Postings absondern.

Die Party ist vorbei.

Vorbei sind wohl auch die Selbsthuldigungsthreads, die bis vor kurzem noch regelmäßig im Tamino-Forum zu lesen waren. Das “hohe Niveau”, auf das der Forenleiter immer so stolz war, ist mit dem Weggang der potentesten Mitglieder zu Profanität geworden.

Kein Funken mehr von Eloquenz ist in den Beiträgen zu finden. Soll diese Entwicklung traurig stimmen? Nein, denn viele (auch Nur Mitleser) dürfen wirklich gespannt auf die weitere Entwicklung bei Capriccio blicken; hier entsteht ein echtes Gegengewicht zur ewigen Nr. 1 der Klassikforenszene.

Bei Capriccio sind, im Gegensatz zu Tamino, im Übrigen private Kontakte unter den Userinnen und Usern ausdrücklich erlaubt.

Die Party kann beginnen…

Frühjahrsputz - die Selbstreinigung des Wiener Forums

Insider kennen die jährliche “Reinigung des Mitgliederbstands” im Tamino-Klassikforum als “Herbstputz“.

Pünktlich zu Beginn des Wonnemonats Mai hat es heuer eine Art Frühjahrsputz gegeben, allerdings hat bei dieser Säuberungsaktion nicht der Allmächtige selbst Besen und Lappen in die Hand genommen, es hat quasi eine Art Selbstreinigung gegeben.

Die Hintergründe dieses Kollpapses sollen hier gar nicht weiter breitgetreten werden, nur eines dazu sei angemerkt:

Es wurde auch wirklich Zeit!

Und es ist wunderbar zu verfolgen, daß es eben manchmal doch auch Initiativen von Personen mit “Zugkraft” bedarf, um auf Mißstände hinzuweisen. Andere Personen, die über Jahre eng und emotional mit der Tamino-Community verbunden waren, rissen mit sochen Aktionen nicht gerade offene Türen ein.

Bravo!

Glosse in der Wiener Zeitung zu diesem Thema: KLICK

KA-Forum - R.I.P. und PR hat nichts mit PR zu tun

Heute gleich zwei Themen von mir:

Um 16:25 erreichte mich heute folgende eMail:

Sehr geehrte KlassikAkzente Forumteilnehmer, wie Sie sicherlich schon festgestellt haben, hat sich die Aktivität der Teilnehmer seit Anfang Dezember 2008 deutlich verringert. Dies hat in erster Linie damit zu tun, dass wir nicht mehr aktiv das Forum über die KlassikAkzente Website vernetzen. Wir haben uns aufgrund der zuvor immer stärker zurückgehenden Teilnehmerzahl zu diesem Schritt entschlossen, der gleichzeitig im Zusammenhang mit einer technischen Umstellung der KlassikAkzente Website lag. Wir möchten die zuletzt aktiven User für ihre Teilnahme am Forum danken und hoffen, dass Sie unsere KlassikAkzente Website mit Informationen aus der Welt der Klassik weiterhin nutzen werden.

Nachzulesen auch hier im “sticky” thread oben. Damit sollte klar sein, daß es dieses Forum auf lange Sicht nicht mehr geben wird. Ich finde es wirklich sehr schade, und habe das auch unter meinem Pseudonym “tonerl” dort geschrieben. Ich wünsche von dieser Stelle aus dem Klassikakzente-Team trotzdem weiterhin viel Erfolg !

Das zweite Thema beschäftigt sich…. womit auch sonst…. mit dem neuesten Selbstbespiegelungsthread im Tamino-Forum. Im SEO-Forum würde man sich über die Ausführungen des Forenadmins, was den Begriff “PR” betrifft wohl vor lauter “ROFL” nicht mehr einbekommen.

Der google PageRank© (auch PR genannt) hat nun wirklich nichts mit der Besucheranzahl zu tun, er verhilft auch nicht zu Besuchern. Er wird auch nicht von google “verliehen” oder “vergeben” sondern basiert auf einem hochkomplizierten Algorithmus, und wird durch die Wertigkeit der eingehenden Linkseiten ermittelt.

Bevor ich das aber hier weiter ausführe empfehle ich dem Tamino-Kapitän, einmal dieses hier zu lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Pagerank

In diesem Sinne, Allen ein gutes Jahr 2009!

google PR-toolbar update ist erfolgt

Liebe Leser,

das ist ein Thema, welches wahrscheinlich die Wenigsten hier interessiert. Ich greife es auch nur auf, weil beim letzten Update in gewohnt selbstherrlicher Art und Weise zu lesen war:

 […]Seit einigen Tagen hat uns google den längst fälligen Pagerank 5 zugestanden, (nur zu sehen wenn das Forum mit vollem Namen aufgerufen wird - und nur auf der Titelseite) Das ist vermutlich das Höchste was ein deutschsprachiges Forum erreichen kann, wenn es nicht entweder halbstaatlich oder sehr kommerziell organisiert ist…. […]

Es scheint so, als hätte der Algorithmus sich geändert - oder ein quality-rater war persönlich auf der Tamino-Startseite, denn seit dieser Nacht hat google dem grössten und mächtigsten Forum auf diesem Erdball den PR nach unten korrigiert, und aus dem  “längst fälligen”  PR5 wieder einen akzeptablen PR4 gemacht - was ein downgrade! :-)

Tamino und der PageRank

Klassik und fastfood

Werbung ist gut, Werbung ist wichtig. So lange Werbung nicht nervt.  Dieser Artikel schliesst sich nahtlos an das Kapitel “Klassikakzente - Wie weiter?” an.

Auf meinen eigenen Plattformen setze ich ich auch gerne sogenannte “Ads” ein, das sind Werbeeinblendungen. Wenn ein Besucher der Seite darauf klickt, bekommt der Webseitenbetreiber nach einer relativ komplizierten Formel gewisse Geldbeträge gutgeschrieben. Mir persönlich war und ist bei diesen Werbemaßnahmen immer eine gewisse Themenrelevanz wichtig gewesen, heisst, daß die “ad bots” versuchen, aus dem Inhalt der Seite auch entsprechende Banner einzublenden. Bei einer Seite, die das Wort “Freunde” in der URL hat, kann es dann schon mal passieren, daß man Banner von einer Partnervermittlung sieht, damit kann ich leben. Ich könnte diese Banner auch sperren - aber warum.

Was allerdings derzeit bei KA abgeht finde ich persönlich sehr sehr störend. Ich habe nichts gegen fastfood, und die Fritten bei MCD sind wirklich die besten. Aber wenn ich mich über klassische Musik  informiern möchte, habe ich wirklich keine Lust, permanent den “Schliessen-Button” zu suchen, damit der fette Burger mir den Blick auf das Pizza-Face Lang Lang freigibt. Da sollte wirklich mal dran gearbeitet werden.

Big Meckes bei Klasikakzente

Themen, die weitergeführt werden wollen…

Eigentlich eine gute Idee, auf der Potalseite eines Klassikforums so ein feature einzubauen. Wobei man der Ehrlichkeit halber dazuschreiben sollte, daß es nicht die Themen sind, die weitergeführt werden wollen, sondern es ist die Forenleitung, die gerne möchte, daß bestimmte ihr am Herzen liegende Themen weitergeführt werden. Ob sie nun wollen oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Zwischendurch war dieses feature kurzzeitig verschwunden, zur Zeit ist es jedenfalls wieder da.

Ich möchte an dieser Stelle anregen, den im September 2008 angefangenen  Thread “Was mich an Bruckner fasziniert…” aus der Reihe “Was mich an [Komponist] fasziniert..:” doch bitte in die auserwählten Themen aufzunehmen, die fortgeführt werden wollen - oder sollen oder möchten oder müssen. Schliesslich erfüllt dieser Thread doch wesentliche Kriterien eines Wiederbelebungsversuchs. Auch wenn Bruckner keine Opern komponiert hat, keine “Lieblingsaphorismen” von ihm bekannt sind und er auch sonst nicht viel zu bieten hat.

Schliesslich war das Tamino-Klassikforum doch einmal das Mekka der Bruckner-Fans, hatten sich dort nicht alle Koryphäen (oder heisst es Koniferen?) der Bruckner-Rezeption versammelt?

Mich jedenfalls würde es seehr sehr freuen, wenn ich dort wieder etwas über meinen Lieblingskomponisten zu lesen bekäme (abgesehen von Norrington-Huldigungen und SPCM-Provinzaufführungs-Lobhudelei-Kritiken).

Ausserdem warte ich (denn auch die Leser sind eingeladen) immer noch sehnsüchtig auf das im März angekündigte Preiserrätsel, was ist denn jetzt damit? Hat man eigentlich jetzt, nach so einer gross aufgezogenen Ankündigung, ein Recht auf dieses Preisrätsel?

Die Anwälte prüfen gerade… :-)

Hier noch einmal die Ankündigung vom 19.03.2008:

Preisrätsel - LEBENDIGE VERGANGENHEIT



Liebe Taminos und MitleserIn Cooperaton mit PREISER RECORDS wird das Tamino Klassikforum ein Preisrätsel zum Thema -”LEBENDIGE VERGANGENHEIT” veranstalten,
das voraussichtlich in der ersten oder zweiten Aprilwoche gestartet und insgesamt 10 Wochen laufen wird.

Passend zum Thema wird der Preis aus CDs der Serie “LEBENDIGE VERGANGENHEIT” bestehen

Die Serie “LEBENDIGE VERGANGENHEIT” befasst sich seit nunmehr einigen Jahrzehnten mit der Wiederveröffentlichung und (sanften) Restaurierung von historischen Tonaufnahmen berühmter Stimmen.

Kenner auf diesem Gebiet - auch solche die KEIN Tamino-Mitglied sind werden von uns und Preiser herzlichst eingeladen - mitzumachen und ihre Kenntnisse auf dem Gebiet “alte Stimmen” zu erproben.

Die genaue Abwicklung wird von uns noch erarbeitet.

Geplant ist jedoch, den Preis an jenen Mitspiele zu vergeben, der die meisten richtigen antworten zustandebringt. Wir sind Realisten und gehen davon aus, daß ALLE Antworten richtig - kaum zu schaffen sein werden.

Ferner sind wir der Meinung, daß das Gebiet “alte Stimmen” so spezifisch ist, daß wir auch Mitspieler aus dem Gesamten Web einladen werden hier mitzumachen - ohne Tamino Mitgliedschaft. Wir sehen das als PR unsrerseits.

Das Procedere wird zeitgerecht bekanntgegeben - Was aber vor allem steht, das ist die Freude am Raten, bzw an der, sein Wissen austesten zu können.

Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

Ich kann es gar nicht abwarten…..

Servus!